Es ist erstaunlich, dass Energiesparen nicht schon viel früher auf der politischen Agenda gelandet ist. Denn jenseits von Klima- und Umweltschutz ist Energieeffizienz auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wer mit weniger Energie Waren produziert, kann günstigere Preise bieten. Dies gilt gerade für Industrien, in denen sehr viel Energie verbraucht wird. Aber in der Vergangenheit wurde oftmals lieber über die hohen Ölpreise gejammert, anstatt die bereits vorhandenen technologischen Möglichkeiten zu nutzen.
Auch auf dem privaten Sektor kann noch sehr viel Energie gespart werden. Ein Schritt in die richtige Richtung ist der Energiepass, der die Effizienz der Gebäude in Deutschland verbessern soll. Dazu wird in erster Linie die Transparenz für Mieter und Käufer erhöht. Ein Blick in den Energieausweis soll in Zukunft genügen, um die Effizienz einer Immobilie zu beurteilen. Der Energiepass ist für die meisten Gebäude bereits Pflicht, wenn sie zum Verkauf stehen oder vermietet werden. Ein Interessent kann darauf bestehen, den Energieausweis einzusehen. Ein Zuwiderhandeln kann mit hohen Bußgeldern belegt werden. Deswegen sind Hausbesitzer gut beraten, wenn sie sich schon frühzeitig einen Energiepass besorgen. Es gibt viele Anbieter, die ein solches Dokument ausstellen. Ein Preisvergleich sollte deswegen vor jedem Auftrag vorgenommen werden. Da der Energieausweis noch recht neu ist, sind die Preisunterschiede z.T. erheblich und es lässt sich viel Geld sparen. |